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In westlicher Richtung kommen Sie über Figueres in die Ausläufer der Pyrenées Orientales und weiter natürlich auch ins Hochgebirge.

Figueres

ist die Hauptstadt des Alt Empordà. Es lohnt ein Spaziergang auf der  Rambla mit den vielen Straßencafés. Figueres hat eine bewegte Geschichte. Im 12. Jh. kam es in den Besitz der Grafen von Barcelona. 1267 verlieh der katalonische König Jaime I. dem Ort die Stadtrechte. Kurze Zeit später wurde Figueres zum ersten Mal zerstört: Graf Hugo von Empúries rückte mit seinem Heer ein. Erst 1743 wurde mit dem Bau einer Festung begonnen - sie sollte die zweitgrößte Europas werden. Am 11. Mai 1904 wurde hier der berühmteste Sohn der Stadt geboren: Salvador Dalí. Noch heute verdankt ihm die Stadt Wohlstand sowie Berühmtheit weit über die spanischen Grenzen hinaus.

Die Geschichte und Entwicklung von Figueres

Peralada

Das hübsche kleine Städtchen (1300 Einw.) liegt 7 km nördlich von Figueres inmitten einer Weinbauebene. Der Weißwein aus dieser Gegend passt vor allem gut zu Meeresgetier, und ebenfalls sehr empfehlenswert ist der cava (Sekt). Sehenswert in Peralada ist die Klause von Santo Domingo mit ihrem romanischen Kreuzgang aus dem 11. Jh. Hauptattraktion aber ist das Spielkasino, sicherlich eines der schönsten der Welt. Es ist in einer ehemaligen Wasserburg aus dem 14. Jh. mit mächtigen Mauern und zwei Rundtürmen untergebracht. Mit Schlossrestaurant, um Sieg oder Niederlage stilvoll zu begießen. Im Schloss befindet sich außerdem eine Pinakothek.

Sant Llorenc de la Muga - Albanya

Fahren Sie von Figueres über Cistella in Richtung Terrades; die schmale Straße führt beran und nach Cistella führt eine kleine Bergstrasse nach Vilarig. Das Castell de Vilarig ist aus den 12. bis 17. Jahrhundert. Von Vilarig gibt es auch einen schönen Wanderweg (ca. 6km) nach Terrades. Von hier kommen Sie nach Sant Llorenc de la Muga. Ein  wunderschönes und stilvoll restauriertes mittelalterlches Städtchen. Erstmals erwähnt im Jahr 972 hat es seinen Charme bis heute erhalten. Sant Llorenc liegt am Ufer der Muga und hat ein ganz besonderes Klima: im Sommer nicht zu heiß und im Winter erstaunlich mild. Von hier beginnen ausgeschilderte Wanderrouten rings um das Dorf mit Aussichtsppunkten über Dorf und Muga. 

Von hier führt die Strasse weiter nach Albanya zu den Felsschluchten der Muga. Albanya wurde bereits 844 erstmals erwähnt (957 wurde die Kirche Santa Maria de Palau geweiht) und hat auf einer Fläche von 100 Quadratkilometern etwa 130 Einwohner. Wanderwege führen durch Pinien- und Eichenwälder zu Kirchen- und Klosteruinen. Ab Albanya ist die Weiterfahrt entlang der Muga nur noch mit einem geländegängigen Fahrzeug zu empfehlen.
   
 

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